Sondersfeld
Sondersfeld gehört seit der Gemeindegebietsreform 1972 zur Stadt Freystadt. Zuvor bildete man mit den Ortschaften Frettenshofen und Kittenhausen eine eigene Gemeinde. Sondersfeld hat 133 Einwohner. Davon sind 71 männlich und 62 weiblich. Sondersfeld liegt im hügeligen Vorland der mittleren Frankenalb auf 420 m über NN am
Westhang des Sulztales. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 7,5° C. In der Umgebung um Sondersfeld finden sich vor allem Böden der Bodenarten Lehm, schwerer Lehm und Ton. Diese sogenannten Minutenböden erschweren die Ackernutzung, da sie nur innerhalb einer kurzen Zeit mit Maschinen bearbeitbar sind. Im Überschwemmungsbereich der Sulz wird nahezu ausschließlich Grünlandnutzung betrieben. Der größte Bestandteil der natürlichen Waldgesellschaft sind Stieleiche und Hainbuche. Man findet aber vor allem auch die Winterlinde, Rotbuche, Esche, Feldahorn, Elsbeere, Eberesche, Vogelkirsche, Hängebirke und Wildbirne wieder. Das Landschaftsbild um Sondersfeld wird von der Landwirtschaft geprägt. Wegen der
Flurbereinigung findet man heute sehr weite Flächen vor; Hecken, Feldgehölze,
Einzelbäume und natürliche Gewässerzonen sind nahezu gänzlich verschwunden. Aufgrund
weniger noch existierender Rückzugs- und Lebensräume findet man Tiere in der Landschaft
fast ausschließlich an der Sulz oder an nahegelegenen Teichen und Biotopen. Hier halten
sich vor allem folgende Arten auf: |